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Wie findet man seine eigene Stimme, wenn die lauteste immer im Raum steht?
Die norddeutsche Provinz der 70er Jahre: In seinem autofiktionalen Text erzählt Lorenz Meyer von einer Jugend mit einem übermächtigen Vater – eine Art Felix Krull mit abgebrochenem Jurastudium, der sich als Arzneimittelvertreter neu erfindet. Während der Vater mit einer Mischung aus Chuzpe, Improvisation und selbstinszenierter Grandezza zwischen Wartezimmern und Küchentisch navigiert, wächst der Sohn im Reihenhaus auf, wo Gestus und Realität nicht so recht zusammenpassen wollen. Inmitten väterlicher Manipulation und einer Mutter, die sich in ihre eigene Stille zurückzieht, lernt der Junge vor allem eines: beobachten. Das Geräusch einer Tür, die fällt. Das Echo eines Satzes, das bleibt.
Szene für Szene entfaltet sich ein Familienportrait, das so abgründig wie tief berührend ist.
Wie findet man seine eigene Stimme, wenn die lauteste immer im Raum steht?
Die norddeutsche Provinz der 70er Jahre: In seinem autofiktionalen Text erzählt Lorenz Meyer von einer Jugend mit einem übermächtigen Vater – eine Art Felix Krull mit abgebrochenem Jurastudium, der sich als Arzneimittelvertreter neu erfindet. Während der Vater mit einer Mischung aus Chuzpe, Improvisation und selbstinszenierter Grandezza zwischen Wartezimmern und Küchentisch navigiert, wächst der Sohn im Reihenhaus auf, wo Gestus und Realität nicht so recht zusammenpassen wollen. Inmitten väterlicher Manipulation und einer Mutter, die sich in ihre eigene Stille zurückzieht, lernt der Junge vor allem eines: beobachten. Das Geräusch einer Tür, die fällt. Das Echo eines Satzes, das bleibt.
Szene für Szene entfaltet sich ein Familienportrait, das so abgründig wie tief berührend ist.

















