
Give the Gift of Choice!
Too many options? Treat your friends and family to their favourite stores with a Bayshore Shopping Centre gift card, redeemable at participating retailers throughout the centre. Click below to purchase yours today!Purchase HereHome
Feinde machen: Islambilder der deutschen Neuen Rechten 1970–2005
Coles
Loading Inventory...
Feinde machen: Islambilder der deutschen Neuen Rechten 1970–2005 in Ottawa, ON
By None
Current price: $62.99


By None
Feinde machen: Islambilder der deutschen Neuen Rechten 1970–2005 in Ottawa, ON
Current price: $62.99
Loading Inventory...
Size: Kobo eBook
*Product information may vary - to confirm product availability, pricing, shipping and return information please contact Coles
Deutschlands Rechte streitet über den Islam. Während sich die Szene im Kampf gegen eine vermeintliche »Islamisierung« einig zeigt, warnen Vertreter der Neuen Rechten zugleich vor einer prowestlichen »Anti-Islam-Koalition«. Die Wurzeln dieser Ambivalenz sind bislang kaum erforscht. Zentraler Ausgangspunkt der Studie ist die Frage, ob der Islam und die Muslime in diesem Teil der äußersten Rechten tatsächlich das essenziell Andere und Fremde darstellen. Zu diesem Zweck rekonstruiert die Arbeit die Islambilder in der neurechten Zeitschrift »Criticón« (1970–2005), die als ideologisches Vorbild für zentrale Leitmedien der heutigen Neuen Rechten gilt. Die Islamverständnisse werden im Kontext der jahrzehntelangen Ideologieproduktion des politisch-publizistischen Milieus der Zeitschrift analysiert. Matheus Hagedorny zeigt differenziert, dass der Bereich des Eigenen den Neuen Rechten häufig nicht als selbstverständlich vertraut erscheint – und das muslimische Andere nicht durchweg als fremd. Damit hinterfragt die Arbeit das Othering-Paradigma der postkolonialen Islambildforschung und legt offen, warum es in der äußersten Rechten nicht nur antimuslimischen, sondern auch philomuslimischen Rassismus gibt.
Deutschlands Rechte streitet über den Islam. Während sich die Szene im Kampf gegen eine vermeintliche »Islamisierung« einig zeigt, warnen Vertreter der Neuen Rechten zugleich vor einer prowestlichen »Anti-Islam-Koalition«. Die Wurzeln dieser Ambivalenz sind bislang kaum erforscht. Zentraler Ausgangspunkt der Studie ist die Frage, ob der Islam und die Muslime in diesem Teil der äußersten Rechten tatsächlich das essenziell Andere und Fremde darstellen. Zu diesem Zweck rekonstruiert die Arbeit die Islambilder in der neurechten Zeitschrift »Criticón« (1970–2005), die als ideologisches Vorbild für zentrale Leitmedien der heutigen Neuen Rechten gilt. Die Islamverständnisse werden im Kontext der jahrzehntelangen Ideologieproduktion des politisch-publizistischen Milieus der Zeitschrift analysiert. Matheus Hagedorny zeigt differenziert, dass der Bereich des Eigenen den Neuen Rechten häufig nicht als selbstverständlich vertraut erscheint – und das muslimische Andere nicht durchweg als fremd. Damit hinterfragt die Arbeit das Othering-Paradigma der postkolonialen Islambildforschung und legt offen, warum es in der äußersten Rechten nicht nur antimuslimischen, sondern auch philomuslimischen Rassismus gibt.

















