
Give the Gift of Choice!
Too many options? Treat your friends and family to their favourite stores with a Bayshore Shopping Centre gift card, redeemable at participating retailers throughout the centre. Click below to purchase yours today!Purchase HereHome
Unerwartete Feinde: Zivile Gewalt und Emotionen im Ersten Weltkrieg
Coles
Loading Inventory...
Unerwartete Feinde: Zivile Gewalt und Emotionen im Ersten Weltkrieg in Ottawa, ON
By None
Current price: $64.99


By None
Unerwartete Feinde: Zivile Gewalt und Emotionen im Ersten Weltkrieg in Ottawa, ON
Current price: $64.99
Loading Inventory...
Size: Kobo eBook
*Product information may vary - to confirm product availability, pricing, shipping and return information please contact Coles
Gewalt war im Ersten Weltkrieg auch an der Heimatfront eine alltäglich verfügbare Option. Anhand von drei Fallbeispielen – der Verfolgung angeblicher Goldtransporte in Automobilen, der Bedrohung aus der Luft durch Zeppeline und dem Versenken von Handels- und Passagierschiffen durch U-Boote – untersucht Sven Oliver Müller Gewalt von und gegen Zivilpersonen zwischen 1914 und 1918 im Deutschen Reich und in Großbritannien. Verunsicherung, Angst, Wut, Hass und das Gefühl von Ohnmacht führten zu spontanen Gruppenbildungen und Gewaltausbrüchen. Tatsächliche und erfundene Gefahren hatten zur Folge, dass unbekannte Reisende wie längst bekannte Nachbarn und generell Menschen, die als fremd wahrgenommen wurden, verfolgt, beleidigt, ausgeplündert oder getötet wurden. Medien und staatliche Propaganda verstärkten diese Taten und Emotionen. Einige der Gewaltausbrüche waren durchaus im Sinne der staatlichen Interessen – aber die Zivilisten handelten nicht immer so wie »geplant« – als eigenständige Akteure bestimmten sie oft selbst, gegen wen sich ihre Gewalt richtete.
Gewalt war im Ersten Weltkrieg auch an der Heimatfront eine alltäglich verfügbare Option. Anhand von drei Fallbeispielen – der Verfolgung angeblicher Goldtransporte in Automobilen, der Bedrohung aus der Luft durch Zeppeline und dem Versenken von Handels- und Passagierschiffen durch U-Boote – untersucht Sven Oliver Müller Gewalt von und gegen Zivilpersonen zwischen 1914 und 1918 im Deutschen Reich und in Großbritannien. Verunsicherung, Angst, Wut, Hass und das Gefühl von Ohnmacht führten zu spontanen Gruppenbildungen und Gewaltausbrüchen. Tatsächliche und erfundene Gefahren hatten zur Folge, dass unbekannte Reisende wie längst bekannte Nachbarn und generell Menschen, die als fremd wahrgenommen wurden, verfolgt, beleidigt, ausgeplündert oder getötet wurden. Medien und staatliche Propaganda verstärkten diese Taten und Emotionen. Einige der Gewaltausbrüche waren durchaus im Sinne der staatlichen Interessen – aber die Zivilisten handelten nicht immer so wie »geplant« – als eigenständige Akteure bestimmten sie oft selbst, gegen wen sich ihre Gewalt richtete.

















