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Zwischen Dokumentation und Fiktion: Die Kongoreise von André Gide Marc Allégret
Coles
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Zwischen Dokumentation und Fiktion: Die Kongoreise von André Gide Marc Allégret in Ottawa, ON
Current price: $87.95


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Im Jahr 1925 begeben sich Andr Gide und Marc Allgret auf eine zehnmonatige Reise nach Franzsisch-Westafrika. Was jedoch anfangs als „Vergngungsreise" gedacht war, entwickelt sich schnell zu einem Politikum: Je weiter die Autoren voranschreiten, desto mehr werden sie der Ausbeutung und Unterdrckung der Einheimischen gewahr. Doch sind die Medien, die aus dieser Reise hervorgingen, darunter zahlreiche Fotografien und ein Film, deshalb schon antikolonialistisch? Im Anschluss an bekannte Theoreme der Hybridittsforschung zeigt die vorliegende Arbeit, dass sich die Reisemedien weder als ausschlielich rassistische, noch als durchgehend „neutrale" Zeitzeugenberichte erweisen, sondern dass es gerade das Oszillieren zwischen eurozentrischen und altaristischen Wahrnehmungsmodi, zwischen fiktionalen und faktualen Diskursen ist, das die Faszination der Texte ausmacht. Erstmals wird dabei die Gesamtheit des reiseliterarischen Korpus in den Blick genommen und einer vergleichenden Analyse hinsichtlich der Wahrnehmung und Darstellung des Anderen unterzogen.
Im Jahr 1925 begeben sich Andr Gide und Marc Allgret auf eine zehnmonatige Reise nach Franzsisch-Westafrika. Was jedoch anfangs als „Vergngungsreise" gedacht war, entwickelt sich schnell zu einem Politikum: Je weiter die Autoren voranschreiten, desto mehr werden sie der Ausbeutung und Unterdrckung der Einheimischen gewahr. Doch sind die Medien, die aus dieser Reise hervorgingen, darunter zahlreiche Fotografien und ein Film, deshalb schon antikolonialistisch? Im Anschluss an bekannte Theoreme der Hybridittsforschung zeigt die vorliegende Arbeit, dass sich die Reisemedien weder als ausschlielich rassistische, noch als durchgehend „neutrale" Zeitzeugenberichte erweisen, sondern dass es gerade das Oszillieren zwischen eurozentrischen und altaristischen Wahrnehmungsmodi, zwischen fiktionalen und faktualen Diskursen ist, das die Faszination der Texte ausmacht. Erstmals wird dabei die Gesamtheit des reiseliterarischen Korpus in den Blick genommen und einer vergleichenden Analyse hinsichtlich der Wahrnehmung und Darstellung des Anderen unterzogen.


















